Fannyblu'malt

Archiv für den Monat Oktober 2017

Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum, Ei, wir tun Dir nichts zu Leide, Flieg nur aus in Wald und Heide,  Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum.

Ein massives Vogelsterben ist durch eine Studie des Naturschutzbundes (Nabu) bestätigt worden. 12,7 Millionen Brutpaare weniger binnen 12 Jahren und der Bestand der Insekten ist seit 23 Jahren auf ein Viertel gefallen.  Es wird still in Wald, Feld und Garten.   Wintergoldhähnchen, Star, Feldlerche, Grünfink, Goldammer und viele andere Vögel sterben aus. 

„Muss ich mir Sorgen machen? Alles ok?“, fragte meine Tochter, als sie die Bilder gesehen hat, die ich heute gemalt habe.  Es liegt nicht am trüben Herbsttag, sondern an der Inspiration durch Klinger, Janssen und Co. Die  Kraft bewahren, gucken und zeichnen, nicht mehr. „Damenherren, ich will sie nicht in womöglich melancholischer Stimmung entlassen. … es ging um den Entwurf eines Glasfensters …die Auftraggeber steckten ihre ganze Intelligenz in irgendwelche Blickwinkelkombinationen und… Weiterlesen

„Das Innere meiner Handfläche, der eine Teil, der nicht gealtert ist, zeigt alle Farben und Formen einer Renaissance- Truhe.“ George Tabori (Titelzitat: Woody Allen)

Liebe Leser des fannyblu- Blogs, ich freue mich riesig über positive Resonanz, die ich bekommen habe. Eine Freundin sagte: „Deine Sachen sind gut, aber könntest Du nicht mal Serien machen? Und die Grafik und das Layout.. (ok, ok, das weiß ich, suche noch nach Personen, die mir helfen). Aber Serien gibt es zu fast allen Bildern, die ich gepostet habe. Denn, wenn ich mich mit einem Thema auseinandersetze, gerate ich in exzessive… Weiterlesen

Gestern habe ich mir die Ausstellung : *Matisse und Bonnard, eine 40 Jahre währende Freundschaft* im Städel in Frankfurt angeschaut. Ganz wunderbar war es für mich, die Originalzeichnungen Bonnards in kleinen Kalendernotizbüchern zu sehen. Immer wieder seine Frau Marthe im Bad, in der Wanne, in Spiegeln hinter Waschschüsseln, über Waschzubern.   Und Matisse, der alles flächig darstellt, sogar Vasen vor Ecken stellt, um jede perspektivische Sicht zu verhindern.  Witzig, dass auch diese… Weiterlesen

 Wo, zum Teufel, sind all‘ die großartigen Gedichtbände hingekommen? Ich bin sicher, es gibt sie, irgendwo. In unseren Buchhandlungen jedenfalls sind sie nicht. Ich will sie riechen, spüren, blätternd aus der Zeit fallen, aussaugen.  Das folgende Gedicht wurde 1924 von einem polnischen Poeten geschrieben. Es wurde in einem wunderbaren Gedichtband mit Picasso- Zeichnungen veröffentlicht ( polnische Liebesgedichte/ Inselverlag). Sie legte ihr haar zurecht vor dem spiegel und vor dem schlaf  Das… Weiterlesen