Fannyblu'malt

Archiv für den Monat Dezember 2017

Mein Kopf fühlt sich an wie eine Schneekugel, denk ich an Weihnachten: Weihnachtsbaum schlagen, Hirschgulasch essen, Plastikkerzen, echte Kerzen, Geschenkpapier, rote Kugeln, grüne, Christkind, Vanillekipferl, Frank Sinatra, Nikolaus, Frieden, Freude, Harmonie, Glühwein, Rindswurst……… STOP!!! Stille Nachdem ich die Stereotype aus meinem Kopf vertrieben habe, erinnere ich mich an Weihnachten als Kind. Mein Vater kaufte an jedem Heiligabend einen armselig schütteren, asymmetrischen Baum (auch er eine Künstlerseele), was bei meiner Mutter cholerische Anfälle… Weiterlesen

Das Bild habe ich aus einem Film über den heiligen Franziskus. Ich habe eine besondere Beziehung zu Franz von Assissi, weil ich eine Klosterschule der Franziskanerinnen besucht habe. Da steht er, über den Dächern und fliegt inˋs Blau. Mit den Vögeln. Frei und eins mit der ganzen Welt. Ich erinnere mich. Oben: Maxim Gorki

Vor kurzem sah ich den Film „Saving Mr. Banks.“ Ein Vater kommt darin auf einem Pferd zu seiner Tochter geritten, steigt ab und sagt:“ Armer alter Albert (das Pferd). Er ist eigentlich Dein Onkel, weißt Du. Aber eine übel gelaunte Hexe hat ihn in einen Klepper verwandelt.“Warum hat sie das getan?“ „Sie hat gesagt, sie könne nicht ausstehen, wie er lacht.“

Es ist 3:11 Uhr und ich kann nicht schlafen. Der König neben mir atmet laut. Ochs und Esel haben mit ihrem Atem das Jesuskind gewärmt. Wenn ich mit dem Bus fahre, atme ich den Atem aller Mitreisenden ein. Und sie meinen. 3:24 Uhr-ich legˋ mich jetzt wieder hin.

Meine Großmutter hatte Humor, den Schalk im Nacken, hat beim Kartenspielen gepfuscht und sich kein bisschen geschämt, wenn sie aufflog. Von ihr habe ich gelernt, dass Bildung einen Menschen verschönern kann. Und dass künstlerisches Arbeiten fein und sorgfältig ausgeführt werden muss. Manchmal wünschte ich, ich könnte noch einmal einen Nachmittag mit ihr verbringen. Spruch: Long Chen Pa

..aus einem Gedicht von Sarah Kirsch, der Lyrikerin, die Wolken, Wind und Schatten beobachtete und die leider nicht mehr ist.

Ihr Lieben, die Ihr mir unbeirrt folgt: es hat mich außerordentlich gefreut, dass Ihr nach neuen Beiträgen fragt. Ich hatte einen „Kritiker in mir, riesig aufgebläht“ Phase. Habe die Biographie über Horst Janssen gelesen und bin angesichts seines genialen Talentes in eine Schockstarre gefallen. Gelegenheit für den Meckerer in mir, zu höhnen: „Der war ein richtiger Zeichner, der konnte was, und Du, Wurm, elender, Kakerlake, Nichtskönnerin, Täuscherin?“ Vorsichtig tauche ich an dieser… Weiterlesen