Ihr müsst das unbedingt auch einmal versuchen: Fotopapier in der Mitte falten, Aquarellfarbe üppig auf eine Seite auftragen, zuklappen, ein bisschen verreiben und schon entstehen die tollsten Fantasiegebilde.

Meine Malfreundin Kerstin ist nach wochenlanger Abwesenheit zu meinem Glück wieder da und gestern malten wir bei brüllender Hitze in Koblenz am Brunnen des Görresplatzes, der einzig aushaltbare Ort. Wenigstens wir beide halten die Urban sketching-Tradition aufrecht, bei jedem Wetter. 🥶🥵

Gold im Aquarell

Im coolsten Hotel von Trier, dem Eurener Hof, steht eine Statue dieses Schutzheiligen des Weines, Urban von Langres, im 5. Jahrhundert Bischof von Trier. Den Effekt von Gold zu erzielen gelingt mit Chinacridone Gold, Hansagelb und Kadmiumrot.

Aquarelle

Ich gewöhn mich ans Glück-Aquarelle

Neue Insektenart entdeckt

Ich trauere so um all die Tierchen, die an unserem Gift zugrunde gehen und finde im künstlerischen Arbeiten einen Weg, die Unruhe darüber abzubauen.

Zu Besuch bei meinen Eltern

Papa spielt Scrabble auf dem i-Pad und Mama guckt ‚Bares für Rares‘. Haben Eure Eltern auch so eine typische Haltung auf dem Sofa? Haltet Sie mit dem Stift fest!

Erste und mit Sicherheit nicht letzte Begegnung mit den Kölner Urban sketchern. Coole Zeichner, schöne Unterhaltungen und das großartige ‚arp museum‘. Ein herrlicher, inspirierender Tag!

Unterwegs wie van Gogh

Ich war in dem van Gogh-Film mit Dafoe in der Rolle des Malers. Und ich kann Euch sagen, es hat mich vom Kinosessel gehauen. Ich, also, heute morgen, tief inspiriert, nehme mein Köfferchen mit Malsachen (was sind schon 2 Kilo gegen den massiven Holzkasten van Goghs) und mein Dreibein und auf in die Natur. Weit und breit keine Menschenseele, aber Grün, endloses Grün. Hektar um Hektar grüne Weizenfelder. Es zwitscherte aus den Bäumen, Lichtflecken leuchteten über den haarfeinen Weizenfäden, das Tuckern eines Traktors, der zwischen den Reben mähte, pochte wie ein Herz. Ich setzte mich an den Weg, der in die Weinberge führt, silbriges Aufscheinen der Mosel zu meiner Linken und alles war genau richtig für mich.

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: Besuch der Oper in Schwetzingen, diesmal L’isle déserte, eine opéra comique. In der Oper ist es dunkel und so zeichnete ich blind. Ich mag die witzigen Figuren, die so entstehen.

Die Moschee im Schwetzinger Schlossgarten habe ich in 10 Minuten gemalt; nehme ich mir vor, mal mit mehr Zeit zu malen.

Die beiden, die dem Redner zuhören, kennt, glaube ich jeder, der zu den Musikfestspielen fährt, denn sie sind immer in den Konzerten. Es war ein schöner Tag!