Trois crayons

Mit Kreidestaub bedeckt sitze ich hier an meinem Bartisch in der Küche. Gescheitert und völlig groggy. Gestern war ich mit meinem Malbuddy in der Gurlitt-Ausstellung in Bonn. ˋKreide auf Velinpapier´ stand unter sehr vielen Werken.

Wir, gleich danach, ganz beseelt zum Kunstbedarf gestiefelt und Velinpapier und Kraftpapier besorgt. Heute legte ich mir meine Conté- Kreiden und ein paar Pastellkreiden zurecht und begann mit Feuereifer nach Vorlagen von Pinterest zu zeichnen.

Wie kann ein Mensch mit diesen groben, klobigen Kreiden solche Feinheiten zeichnen, ohne A1 zu benutzen? Wie, in Gottes Namen, kann ein Künstler mit Strichen solche Weichheit erzeugen? Wie erreicht man die subtile Kostbarkeit solcher Zeichnungen? Ich stehe vor einem Rätsel, aber meine Maxime lautet: „Niemals, unter keinen Umständen, aufgeben.“

Macht Euch also gefasst auf weitere Zeugnisse meines Scheiterns. Da müsst Ihr mir jetzt die Stange halten.

Kreidige, staubige Grüße aus meiner Küche!

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