Fannyblu'malt

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Mein Chef hat mich gebeten, ein paar Bilder für die Praxisräume zu malen. „Etwas Ruhiges“ möchte er. Ich hab‘ mir wirklich Mühe gegeben, aber dann habe ich meinen Mann gebeten, mir zu helfen, den Feldsalat zu putzen und wie immer musste er bei den letzten Blättern dringend Anderes erledigen. Immer, auch beim Abtrocknen verschwindet er, bevor wir ganz fertig sind. Das macht mich rasend und mit der Energie ist das Machobild entstanden…. Weiterlesen

Strömender Regen, als wir Zeichenenthusiasten uns in Koblenz treffen. In der Stadtbibliothek zeichnen wir ein Klettergewirbel in Neonorange für Kinder. (Thumbnails 5mal8 cm, ideal, um vor dem Zeichnen hell/dunkel zu testen) Dann herrlicher Cappuccino und großartiger Blick durch die Bogenfenster im Stadtcafé. Kinder im Cape, Vorbeieilende mit Einkaufsnetz, ca. 15 Sekunden Zeit, die Silhouette zu erfassen. Wunderbarer Tag!

Ich trauer nicht, ich rufe nicht, ich weine nicht- Alles verfliegt wie weißer Rauch aus Apfelgärten. Sergej Jessenin

Das Bild habe ich aus einem Film über den heiligen Franziskus. Ich habe eine besondere Beziehung zu Franz von Assissi, weil ich eine Klosterschule der Franziskanerinnen besucht habe. Da steht er, über den Dächern und fliegt inˋs Blau. Mit den Vögeln. Frei und eins mit der ganzen Welt. Ich erinnere mich. Oben: Maxim Gorki

Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum, Ei, wir tun Dir nichts zu Leide, Flieg nur aus in Wald und Heide,  Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum.

 Wo, zum Teufel, sind all‘ die großartigen Gedichtbände hingekommen? Ich bin sicher, es gibt sie, irgendwo. In unseren Buchhandlungen jedenfalls sind sie nicht. Ich will sie riechen, spüren, blätternd aus der Zeit fallen, aussaugen.  Das folgende Gedicht wurde 1924 von einem polnischen Poeten geschrieben. Es wurde in einem wunderbaren Gedichtband mit Picasso- Zeichnungen veröffentlicht ( polnische Liebesgedichte/ Inselverlag). Sie legte ihr haar zurecht vor dem spiegel und vor dem schlaf  Das… Weiterlesen

„Und jener wie Knaben, unbelauscht sich wähnend und einsam im grasigen Grunde, wandelt hin und her und ließ von den spielenden Wellen leicht die Spitze des Fußes, dann auch die Knöchel benetzen. Eilig dann und gelockt von der Milde des schmeichelnden Nasses, streift von dem zarten Leibe ab er die weichen Gewänder…. „Sieg! Nun ist er mein“, so jubelt die Nymphe, und alle Kleidung wirft sie bei Seite und gleitet hinab in… Weiterlesen

Das erste Baby habe ich in Tinte und Aquarell gemalt, das zweite in Bleistift und Aquarell. Ich habe eine neue limited palette, benutze nur 8 Farben. Jenny Adams empfahl sie bei einem Workshop der urban sketcher. Ursprünglich ist sie von Jane Blundell.  Diese 6 Farben plus neapelgelb und kobalttürkis probiere ich zur Zeit. Macht Spass, sich auf ein paar Farben zu beschränken. Versucht es! Manche Künstler malen mit nur 3 Grundfarben.  Habt… Weiterlesen

„Oft, wenn ich einschlafe, fühle ich unter mir den schwankenden Abflug des großen Eskimovogels, der wie ein zögerndes Flugzeug seinen Kurs sucht.“ Das ist die erste Strophe des Gedichtes ‚Eskimovogel‘ von Hilde Domin.  Woran denkt Ihr, wenn Ihr Euch erinnert an das Zubettgehen als Kinder? Pflegtet Ihr ein Ritual? Habt Ihr etwas davon hinübergerettet in Euer Einschlafen als Erwachsene? Wurdet Ihr manchmal nach langen Autoreisen von Euren Eltern in’s Bett getragen?  Schreibt… Weiterlesen

patina feines vornehmhäutchen  flaumig gewachsenes atmosphärengrün gotteshausschimmel du sagst rotdrosselbäuchlein nach oben blu Hallo, Ihr lieben Leser des fannyblu-blogs, bin wieder daheim und habe 2 Skizzen aus Salzburg mitgebracht. Konnte, an der Salzach sitzend, durch die Touri- Ströme immer mal einen Blick auf’s Panorama erhaschen. Die herrlichen Patinatürme habe ich mit einer Kobalttürkis/ Neapelgelb- Mischung gemalt.  Legt warme Farben bereit und strahlt dem Herbst entgegen!